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Gartenglück - der Lohn der Mühe

  • Autorenbild: Ingrid Mikl
    Ingrid Mikl
  • 6. Juli 2022
  • 2 Min. Lesezeit

Mit dem Garteln ist das ja so eine Sache. Anfangs ist man voll motiviert und kauft alle möglichen Pflanzen und Samen und zieht dutzende kleine Pflänzchen auf der Fensterbank vor. Doch dann kommt der anstrengende Teil. Beete umgraben, Töpfe neu befüllen oder Umtopfen, Dünger einbringen,...

Und dann sieht man, dass man viel zu viel hat. Denn schließlich will jeder noch so kleine Zögling einmal ausreichend Platz haben. Da hilft nur rigoroses Auswählen der stärksten und schönsten Pflänzchen und natürlich ein kluges Nebeneinander.


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Mir passiert es dennoch jedes Jahr wieder, da entwickelt sich beispielsweise die extra ausgewählte ach so kleine, topfgeeignete Balkonzucchini in null komma nichts zu einer beetfüllenden Pracht und überwuchert die eigentlich schnellwüchsigen Erbsen.

Doch ich will nicht klagen, denn diesmal geht es um den schönsten Teil im Gartenjahr - die Erntesaison ist voll im Gange.


Sicher, die reifen Tomaten sind noch dünn gesät, aber für das erste Caprese reicht es. Das Basilikum hingegen ist schon so üppig, dass man gleich das erste Pesto machen kann. Schließlich wächst Basilikum immer wieder aus den Blattgabelungen nach. Wer also clever erntet, bekommt noch schönere Blätter nachgeliefert.


Mein Rezept für Basilikum-Pesto:

Bund Basilikum sauber waschen und ausschütteln. Am besten in Küchenpapier Trockentupfen. Grob hacken (dünne Stängel dürfen dran bleiben, dicke müssen weg). In der Küchenmaschine mit einigen Walnuss- oder Pinienkernen, Salz und reichlich Olivenöl zu Pesto verarbeiten, mit geriebenem Parmesan vermischen.

In kleine, sterilisierte (bei 100 °C im Backrohr) Gläser füllen und mit Olivenöl bedecken. Gut verschließen und kühl sowie lichtgeschützt lagern (am besten im Kühlschrank).

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Tipp: ohne Parmesan abfüllen. So hält sich das Pesto deutlich länger und ist vielfältiger einsetzbar.


Das Pesto ohne Parmesan eignet sich wunderbar als Würze von frischem Caprese oder anderen Salaten und natürlich für Spaghetti al Pesto. Da reibt man einfach noch reichlich Parmesan darunter.


Viel Spaß beim Garteln und Genießen!

 
 
 

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